Mali: Erlebnisreisen - Grosse Mali Rundreise
Als der junge Mungo Park sich vor rund 200 Jahren zur Erforschung des Nigerflusses auf den Weg machte und diesen in Alt-Ségou schließlich entdeckte, galt dieser Teil des afrikanischen Kontinents noch als "unerforschte Wildnis". Heute vereint das von politischer Stabilität gepr...
ab Euro 3140.00
Reisenummer 30900
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Grosse Mali Rundreise
Mali
Bamako - Ségou - Bambara Maskentanz - Djenné - Dogonland - Mopti - Nigerfluss - Timbuktu - Bobo Dorf - San
Als der junge Mungo Park sich vor rund 200 Jahren zur Erforschung des Nigerflusses auf den Weg machte und diesen in Alt-Ségou schließlich entdeckte, galt dieser Teil des afrikanischen Kontinents noch als "unerforschte Wildnis". Heute vereint das von politischer Stabilität geprägte Land klangvolle Kulturnamen: das Tausendjährige Djenné mit seiner imposanten Lehmmoschee, das sagenumwobene Timbuktu am Rande zur Sahara, die Hafenstadt Mopti - das "Venedig Westafrikas", die ursprüngliche Naturlandschaft des Nigerbogens sowie das Land der animistischen Dogon. Für uns Westeuropäer bedeutet eine Reise nach Westafrika ein Eintauchen in eine andere Welt, kaum vergleichbar mit Nord-, mit Ost- oder Südafrika. Faszinierende Landschaften und Dorfstrukturen, unzählige Sprachen und stolze Volksstämme, welche in einer ungemein komplexen und weitreichenden Sozialstruktur miteinander leben und dem fremden Reisenden allgemein sehr freundlich und aufgeschlossen begegnen.
Reiseverlauf
1. Tag:SO Hinflug - Bamako
Vormittags Flug von Deutschland über Paris nach Bamako, der Hauptstadt der Republik Mali. Ankunft abends und Transfer zum schön am Nigerfluss gelegenen Hotel. (A)
2. Tag:MO Bamako - Ségou
Vormittags Fahrt durch die für diese Breitengrade typische Sahellandschaft, vorbei an zahlreichen Dörfern, bis Ségou, ehemalige Residenzstadt der Bambara-Könige. Durch die Lage am Nigerfluss und dem so verfügbaren Flusslehm spielt das Töpferhandwerk hier eine große Rolle. Mit ihren einstigen Prachtbauten nahe des Flusses hat auch die französische Kolonialzeit ihre Spuren hinterlassen. Ein Abstecher führt nach Alt-Ségou (Ségou-Koro), mit der im sudanesischen Stil erbauten Moschee. Hier hat einst der englische Entdeckungsreisende Mungo Park nach einer gefährlichen und beschwerlichen Reise von Afrikas Westküste aus kommend, den bis dahin sagenumwobenen Nigerfluss erreicht und offiziell entdeckt. Spaziergang durch Ségou, entlang des Flusses und über den Markt, der immer montags stattfindet. Besuch eines Ateliers in dem traditionelle Kleidung mit Lehm gefärbt und bemalt - Bogolan oder auch Mud Cloth - genannt, hergestellt wird. (ca. 240 km) (FA)
3. Tag:DI Bambara Dorf - Djenné
Besuch einer Zuckerfabrik und eines Bambara-Dorfes. In Massina fahren wir mit der Fähre über den Nigerfluss. Hier gehen wir auf Erkundung durch das Bambara-Land. Die Bambara sind die größte und politisch dominanteste Ethnie in Mali und traditionell Ackerbauern. Bekannt sind sie vor allem wegen Ihrer Masken, die während traditionellen Zeremonien und Initiationskulten getragen werden. Beim Besuch eines Dorfes werden wir einen traditionellen Maskentanz erleben können. Anschließend fahren wir über den Niger zurück nach Djenné. (ca. 250 km) (FA)
Stadtbesichtigung im tausendjährigen Djenné, einer der schönsten alten Städte im Nigerbinnendelta, mit herausragenden Bauwerken der sudanischen Lehmarchitektur, dem sogenannten "Banco-Stil". Alte zinnengeschmückte Bürgerpaläste, die Große Moschee - übrigens eines der bedeutendsten Bauwerke Westafrikas - und die traditionsreichen Koranschulen zeugen von der einst kulturellen Blüte des Mali- und Songhay-Reiches. Am Nachmittag Fahrt in Richtung Dogonland, nach Bandiagara (ca. 190 km) (FA)
Das Dogonland, eines der beeindruckendsten Landschaftsgebiete des Sahel und Lebensraum der noch immer animistisch lebenden Dogon. Entlang des markanten Steilabfalls von Bandiagara, der sogenannten Falaise, ca. 150 m hoch und 200 km lang, erstrecken sich unzählige Dörfer der Dogon, architektonisch höchst bemerkenswert. Reliefverzierte Vorratsspeicher und Frontfassaden von Familienhäusern (Ginna), eigenwillig gestaltete Palaverhütten der Dorfältesten (Toguna), bemalte Fetischaltäre, die ältesten Siedlungen kleben wie Schwalbennester auf kleinen Felsterrassen. Bedingt durch die geographische Isolation spielen Maskenkult und Ahnenverehrung bis heute eine zentrale Rolle in der komplizierten, allumfassenden Weltsicht der Dogon. Fahrt auf Piste bis zum Dogondorf Sangha. Unterwegs Abstecher nach Songo, mit heiligen Felsmalereien und einem Initiationsplatz, und in die Dörfer Nando und Nyongono. (ca. 120 km) (FA)
Ein ganzer Tag für Streifzüge durch das Dogonland, vornehmlich am Fuße der großen Steilwand. Frühmorgens ein kurzer Abstieg, z.T. treppenartig über große Gesteinsstufen, durch das Felslabyrinth der Falaise (ggf. Fahrzeug-Transfer möglich). Sicherlich ein Höhepunkt: das Erlebnis eines Maskentanzes der Dogon. Nachmittags Fahrt nach Mopti. (ca. 185 km) (FA)
7. Tag:SA Bootsfahrt Nigerfluss
Transfer zum ca. 60 km entfernten Hafenort Konna. Von hier aus beginnen wir unsere Bootsfahrt auf dem Nigerfluss, welche uns auf eine ganz besondere Art und Weise nach Timbuktu bringt: wie die Händler und Fischer an Bord einer ortstypischen Pinasse, einem kiellosen und motorbetriebenen Holzboot. Fahrt durch das weite Nigerbinnen-Delta, das in der Regenzeit einer riesigen Seenlandschaft gleicht. Unterwegs Zeit zur Muße, wenn die häufig von Fischern, Nomaden und Viehherden besuchten Uferlandschaften langsam an uns vorüberziehen. Halt in Bozo und Fulani Fischer-Dörfern. (FA)
8. Tag:SO Bootsfahrt Nigerfluss
Ein weiterer Tag auf dem Niger, wir fahren mit der Pinasse von Yovarou bis nach Nianfounke. Unterwegs Halt in verschiedenen Dörfern, um die Lebensweise der Fischer kennenzulernen. (FMA)
9. Tag:MO Nigerfluss - Timbuktu
Heute die letzte Etappe auf unserem Weg nach Timbuktu, welches wir gegen Abend erreichen. (FMA)
Besichtigung der einst "goldenen Stadt". Kaum eine andere afrikanische Stadt gab den Europäern seit dem ausgehenden Mittelalter Anlass zu so vielen phantastischen Spekulationen. Detaillierte Berichte über die Menschen und das tägliche Leben brachte erst Heinrich Barth mit nach Europa, der sich hier, als Nichtmoslem nur unter sehr schweren Bedingungen, im Jahre 1853/54 für einige Monate aufhielt. Als wichtiges Bindeglied zwischen der weiten Sahara und dem fruchtbaren Nigerbinnendelta hatte sich Timbuktu schon früh zu einem reichen Handels- und Glaubenszentrum entwickelt. Die großen Moscheen Djinger Ber, Sidi Yahia und Sankoré sind heute noch erhalten. In der Bibliothek Ahmed-Baba lagern noch immer 20.000 Handschriften, zumeist aus dem Spätmittelalter, als Timbuktu noch Knotenpunkt der Karawanen war, mit Werken über Pflanzenmedizin und Mathematik, Poesie, Musik und islamisches Recht. Auch viele Tuareg prägen das tägliche Bild der Stadt, die den Touristen ihre Silberwaren anpreisen. Abends Besuch einer Tuareg-Familie mit traditionellem Essen und Tanz. (FA)
11. Tag:MI Timbuktu - Mopti
Vormittags Flug von Timbuktu nach Mopti. Besichtigungen und Marktbesuch in Mopti. Durch einen über Jahrhunderte hinweg regen Fisch-, Vieh- und Salzhandel hat sich Mopti zu einer zentralen Handelsmetropole des Nigerbinnendeltas entwickelt. Große motorbetriebene Pinassen und Pirogen (Stocherkähne) prägen das Hafenbild, eingerahmt vom lebendig-geschäftigen Markttreiben. Während der Besetzung durch die Franzosen zum Ende des 19. Jh. hatten sich hier versch. Volksgruppen, wie z.B. Bozo, Fulbe, Dogon, Bambara und Songhay, als Handwerker, Händler und Angestellte der Europäer niedergelassen und prägen seitdem das Stadtbild. (FA)
12. Tag:DO Mopti - San
Morgens weitere Besichtigungen in Mopti. Anschließend Fahrt nach San. Unterwegs Halt in verschiedenen Bobo-Dörfern. Die Bobo sind mit den Dogon kulturverwandt und leben vorwiegend vom Ackerbau. In den Dörfern sind die traditionellen Glaubensvorstellungen noch weitgehend lebendig. Es gibt zahlreiche rituelle Feste und Maskentänze. Am Abend haben wir die Gelegenheit, einen solchen Tanz zu erleben. Das ganze Dorf nimmt an diesem traditionellen Tanz rund um das Feuer teil. (ca. 220 km) (FA)
13. Tag:FR San - Bamako
Fahrt zurück nach Bamako (ca. 440 km). Stadtbesichtigung mit Besuch des Nationalmuseums, der Schmiede und Rundgang durch die Handwerker- und Marktviertel. Am frühen Abend Rückflug über Paris nach Deutschland. (FA)
14. Tag:SA Rückflug
Ankunft in Deutschland gegen Mittag. ()
Höhepunkte
Highlights
- Umfassende Rundreise durch Mali, kulturhistorisch das wichtigste Land Westafrikas
- herausragende Beispiele sudanesischer Lehmarchitektur
- einzigartig: BAMBARA-Maskentanz
- animistisches DOGONLAND, mitErlebnis eines Maskentanzes
- Pinassenfahrt auf dem Niger
- Ausflug zu einer TUAREG-Familie
- Besuch eines BOBO-Festes
Reiseinformationen
Bemerkung1:
Charakteristik_Komfort: Charakteristik / Komfort: Unsere Rundreise verläuft zumeist überland, nur für die Strecke Timbuktu – Mopti nutzen wir einen Inlandsflug. Drei Tage begeben wir uns an Bord eines traditionellen Holzbootes auf dem Nigerfluss, und bewegen uns wie die einheimischen Händler und Fischer auf traditionelle Art und Weise fort. Kleine Wanderungen im animistisch geprägten und geographisch isolierten Dogonland, in Timbuktu ein Abendessen bei den Tuareg, Besuch des Montagsmarkts in Segou und des tausendjährigen Djenné. Erleben von verschiedenen Maskentänzen. Allgemein ist das Leben im westlichen Afrika noch sehr ursprünglich und traditionell. Obwohl in Mali bereits eine vergleichsweise ordentliche touristische Infrastruktur vorhanden ist. Mit "Unvorhergesehenem" und Komfortabstrichen, Verlaufsänderungen und Improvisation muss daher gerechnet werden. - Im -Programm seit 1989.Unterwegs in landestypischen, jedoch klimatisierten Fahrzeugen, je nach Streckenverlauf im Geländewagen oder Bus. Häufig sind die Straßen in schlechtem Zustand, so dass v.a. die Pistenabschnitte holprig und anstrengend sein können. Die meisten Hotelzimmer sind klimatisiert und mit Dusche/WC, der Standard jedoch niedrig. Die Mahlzeiten sind landestypisch (z.B. Huhn, Fisch, Kartoffeln, Tomatensoße) und i.d.R. nicht sehr abwechslungsreich.Anforderungen an die Teilnehmer: Wichtig ist eine gute Hitzeverträglichkeit, besonders das Dogonland ist sehr sonnenexponiert. Besondere Afrika-Erfahrung ist nicht erforderlich, jedoch sollten Reisende der fremden Kultur aufgeschlossen, tolerant und mit Bereitschaft zur Flexibilität begegnen. Klimatisch gesehen kann Mali ganzjährig bereist werden. Die sogenannte Regenzeit mit kurzen, oft heftigen Starkregen erstreckt sich ca. von Juni bis September, mit hoher Luftfeuchtigkeit aber moderaten Temperaturen bis ca. 30°C, die Landschaft dann erfrischend grün. Trockene Luft und niedrige Nachttemperaturen (bei Timbuktu bis ca. 5°C, sonst bis 15°C) kennzeichnen die Monate November bis Januar. Trocken und heiss (tags um 40°C) ist es meist von März bis Mai.
Highlights:
- Umfassende Rundreise durch Mali, kulturhistorisch das wichtigste Land Westafrikas
- herausragende Beispiele sudanesischer Lehmarchitektur
- einzigartig: BAMBARA-Maskentanz
- animistisches DOGONLAND, mitErlebnis eines Maskentanzes
- Pinassenfahrt auf dem Niger
- Ausflug zu einer TUAREG-Familie
- Besuch eines BOBO-Festes
Impfungen: Gelbfieber vorgeschrieben, Malaria-Prophylaxe empfohlen
Inklusivleistungen
Leistungen
- Linienflüge mit AIR FRANCE ab/bis verschiedenen dt. Flughäfen inkl. Steuern
- Übernachtungen in Hotels entspr. Standard (Landeskat.) lt. Tourverlauf oder gleichwertig
- Mahlzeiten s. Tourverlauf (F = Frühstück,A = Abendessen)
- Transfers und Rundfahrtenprogramm inkl. Eintrittsgelder
- Pinassenfahrt und Maskentanz
- ein Reisehandbuch nach Wahl
- Reiseleitung örtlich deutschsprachig
Zuschläge
| Einzelzimmerzuschlag: | + € 390,- |
| Visum Mali z.Zt.: | + € 50,- |
Hotelübersicht
| Bamako | ***PLAZA | 1 |
| Ségou | ***AUBERGE | 1 |
| Djenné | *HOTEL MAAFIR | 1 |
| Bandiagara | **HOTEL LA FALAISE | 1 |
| Sangha | *CAMPEMENT LA GUINNA | 1 |
| Mopti | ***AMBEDJELE | 2 |
| Yowarou | *CAMPEMENT LE LAMANTIN | 1 |
| Nianfounke | einfaches CAMPEMENT | 1 |
| Timbuktu | **LA COLOMBE | 2 |
| San | **SANTORO | 1 |
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| Grosse Mali Rundreise | |||||
| 10.10.2010 - 23.10.2010Sonntag, 10. Oktober 2010 - Samstag, 23. Oktober 2010 | 2940 EUR | |||
| 14.11.2010 - 27.11.2010Sonntag, 14. November 2010 - Samstag, 27. November 2010 | 2940 EUR | |||
| 05.12.2010 - 18.12.2010Sonntag, 5. Dezember 2010 - Samstag, 18. Dezember 2010 | 2940 EUR | |||




